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SAP GUI-Transaktionen in Fiori starten

Bei meinem ersten Kontakt war ich noch begeistert von SAP-Fiori und dachte mir, endlich macht SAP einen Schritt in eine zeitmäßigere Oberfläche und verabschiedet sich von der „verstaubten“ SAP-GUI.

Jedoch vermisste ich die „gute alte“ Transaktionsleiste (oben links), welche ich in der SAP GUI sehr praktisch fand, um schnell eine Transaktion zu starten.
Ich fand mit der Zeit heraus, dass man sich in Fiori auch die Transaktionsleiste einblenden lass kann – seit dem hat sich mein Umgang mit SAP-Fiori enorm erleichtert.

Notwendige Schritte:

Wir starten eine „gerenderte Transaktion“ als Fiori-App. Als gerenderte Transaktion bezeichnen wir die alten Transaktionen, welche schon in SAP GUI vorhanden waren, und im Browser „Fiori-like“ dargestellt werden.
Hier gibt es eine ganze Menge von Apps:

  • MIRO
  • ME23n

Wir suchen also eine App z.B. „Eingangsrechnung anlegen“

Im Menü wählen wir dann: Mehr –> GUI-Aktionen und -Einstellungen –> Einstellungen

Wenn im Kopfbereich „OK-Code-Feld anzeigen“ aktiviert ist, wird in „gerenderten GUI-Transaktionen“ in Fiori auch die Transaktionsleiste angezeigt.

Somit wird die Transaktionsleiste wieder links oben angezeigt:

Bonus: Damit ich auch die Schlüssel in Dropdown-Felder sehe, aktivere ich hier auch die 2 Optionen unter Dropdown-Liste.

Hervorgehoben

Liste mit nützlichen SAP-Fiori TCodes

Dies ist eine Liste von Transaktionen, die ich in Bezug auf SAP-Fiori sehr nützlich finde.

/UI2/CACHERegistrier-Service für UI2-Cache-Use
/UI2/CACHE_DELCache-Einträge löschen
/UI2/CHIPCHIP-Registrierung
/UI2/CUSTCustomizing für UI-Technologien
/UI2/FLCSAP Fiori Launchpad – Prüfungen
/UI2/FLIAFiori Launchpad: Absichtsanalyse
/UI2/FLPSAP Fiori Launchpad
/UI2/FLPD_CONFLaunchpad Designer (mandantenüberg.)
/UI2/FLPD_CUSTLaunchpad Designer (mandantenabh.)
/UI2/FLP_CONTCHECKFiori Launchpad – Inhaltsprüfungen
/UI2/FLP_INTENTCHECKFiori Launchpad – Absichtsprüfungen
/UI2/GW_ACTIVATEGateway – Aktivierung
/UI2/GW_APPS_LOGGateway – Anwendungsprotokoll
/UI2/GW_ERR_LOGGateway – Fehlerprotokoll
/UI2/GW_MAINT_SRVGateway – Serviceverwaltung
/UI2/GW_SYS_ALIASGateway – SAP-Systemalias verwalten
/UI2/NAVNavigationsobjekte registrieren
/UI2/NAVPROVNavigations-Provider definieren
/UI2/NWBCUI2 NWBC starten
/UI2/NWBC_CFG_CUSTNWBC-Konfiguration (Kunde)
/UI2/NWBC_CFG_P_CUSTNWBC-Konfig: Parameter def. (Kunde)
/UI2/NWBC_CFG_P_SAPNWBC-Konfig: Parameter defin. (SAP)
/UI2/NWBC_CFG_SAPNWBC-Konfiguration (SAP)
/UI2/PERS_DELPersonalisierungsservice bereinigen
/UI2/POWLPOWL-Registrierung für OData-Cons.
/UI2/SEMOBJSemantisches Objekt defin. – Kunde
/UI2/SEMOBJ_SAPSemantisches Objekt definieren – SAP

Tc: /UI2/FLP funktioniert nur vom Gateway-System aus.

SAP MM-Transaktionen

A. MM-Transaktionen zu Bestellungen

A.1 Bestellung pflegen / anzeigen

#1 – ME21N / ME22N / ME23N – Bestellung anlegen / ändern / anzeigen

#2 – ME25N – Bestellung anlegen mit unbekanntem Lieferanten

#3 – ME58 – Bestellung anlegen über Banf Zuordnungsliste

#4 – ME59 – Bestellung anlegen – automatisch über Banf

#5 – ME24 – Anhang zur Bestellung pflegen

#6 – MEMASSPO – Massenpflege für Bestellungen

A.2 Freigabe von Bestellungen

#7 – ME29N – Einzelfreigabe von Bestellungen

#8 – ME28 – Massenfreigabe von Bestellungen

A.3 Listdarstellung von Bestellungen

#09 – ME2L – Liste Bestellungen zum Lieferanten

#10 – ME2M – Liste Bestellungen zum Material

#11 – ME2K – Liste Bestellungen zur Kontierung

#12 – ME2C – Liste Bestellungen zur Warengruppe

#13 – ME2B – Liste Bestellungen zur Bedarfsnummer

#14 – ME2N – Liste Bestellungen zur Bestellnummer

#15 – ME2W – Liste Bestellungen zum Lieferwerk

A.4 Bestellungen auswerten

#16 – ME80FN – Detaillierte Auflistung von Bestellung bis Einteilungsebene

#17 – ME81N – Bestellwertanalyse zu Bestellungen

#18 – ME2V – Vorschau zum erwarteten Wareingang

A.5 Anlieferungen zur Bestellungen

#19 – VL31N / VL32N / VL33N – Anlieferung anlegen / ändern / anzeigen

#20 – VL75 – Nachrichten zur Anlieferungen ausgeben

A.6 Nachrichtenausgabe für Bestellungen

#21 – ME9F – Nachrichten zur Bestellungen ausgeben

A.7 Banf

#22 – ME51N / ME52N / ME53N – Banf anlegen / ändern / anzeigen

#23 – MEMASSRQ – Banf Massenänderung

A.8 Freigabe von Banfen

#24 – ME54N – Einzelfreigabe von Banfen

#25 – ME55 – Massenfreigabe von Banfen

A.9 Listanzeige von Banfen

#26 – ME5A – Listdarstellung von Banfen

B. MM-Transaktionen zur Bestandsführung

B.1 Warenbewegung

#27 – MIGO – Zentrale Transaktion für Warenbewegungen

#28 – MB1B – Umbuchungen

#29 – MB1C – Sonstiger Wareneingang

B.2 Materialbeleg

#30 – MB02 – Materialbeleg ändern

#31 – MB03 – Materialbeleg anzeigen

#32 – MBSL – Materialbeleg kopieren

#33 – MBST – Materialbeleg stornieren

#34 – MB90 – Nachrichten zum Artikelbeleg

B.3 Listen zum Materialbeleg

#35 – MB51 – Materialbelegliste

#36 – MR51 – Buchhaltungsbelege zum Material

#37 – MBSM – Stornierte Materialbelege

#38 – MBGR – Liste mit Grund der Bewegung

B.4 Bestandslisten

#39 – MMBE – Bestandsübersicht

#40 – MB52 – Lagerbestandsliste

#41 – MB5T – Übersicht Transitbestand

#42 – MB5M – MHD-Liste

#43 – MB5B – Bestand zum Buchungsdatum

#44 – MB5TD – Transitbestand zum Stichtag

#45 – MB5OA – Bewerteter Wareneingangssperrbestand

#46 – MBBS – Bewerteter Sonderbestand

#47 – MBLB – Lohnbearbeitungs-Beistellbestand

#48 – MD04 – Aktuelle Bedarfs- / Bestandsliste

#49 – MB53 – Liste Werksverfügbarkeit

#50 – CO09 – Verfügbarkeitsübersicht

C. MM-Transaktionen zur Rechnungsprüfung

C.1 Rechnungserfassung

#51 – MIRO – Eingangsrechnung erfassen

#52 – MIR7 – Eingangsrechnung vorerfassen

#53 – MIRA – Eingangsrechnung im Hintergrund hinzufügen

C.2 Weiterverarbeitung von Rechnungen

#54 – MIR4 – Eingangsrechnung anzeigen

#55 – MR8M – Rechnung stornieren

#56 – MRBR – Gesperrte Rechnung freigeben

#57 – MIR5 – Liste Eingangsrechnungen darstellen

#58 – MIR6 – Übersicht der Eingangsrechnungen

#59 – MR90 – Nachricht zur Eingangsrechnung ausgeben

C.3 Automatische Abrechnung von Eingangsrechnungen

#60 – MRRL – Automatische Wareneingangsabrechnung

#61 – MRDC – Automatische Abrechnung von Bezugsnebenkosten

#62 – MRIS – Abrechnung von Rechnungsplänen

D. MM-Transaktionen zu Stammdaten

D.1 Materialstamm

#63 – MM01 / MM02 / MM03 – Material anlegen / ändern / anzeigen

#64 – MM41 / MM42 / MM42 – Material anlegen / ändern / anzeigen (IS-Retail)

D.10 Bestellnachrichten

#65 – MN04 / MN05 / MN06 – Bestellnachrichten anlegen / ändern / anzeigen

D.11 Nachrichten zur Anlieferung

#66 – MN24 / MN25 / MN26 – Anliefernachrichten anlegen / ändern / anzeigen

D.2 Materialstamm Sonstiges

#67 – MMPV – Periodenverschieber

#68 – MMRV – Rückbuchung erlauben

#69 – MMSC – Massenpflege von Lagerorten

#70 – MM60 – Verzeichnis der Materialien

D.3 Chargenstamm

#71 – MSC1N / MSC2N / MSC3N – Chargen anlegen / ändern / anzeigen

#72 – MSC4N – Änderungen zu Chargen anzeigen

D.4 Einkaufsinfosatz

#73 – ME11 / ME12 / ME13 – Einkaufsinfosatz anlegen / ändern / anzeigen

#74 – ME14 – Änderungen zum Einkaufsinfosatz anzeigen

#75 – MEMASSIN – Massenpflege von Einkaufsinfosätzen

D.5 Listanzeige von Einkaufsinfosätzen

#76 – ME1L – Liste Einkaufsinfosätze zum Lieferanten

#77 – ME1M – Liste Einkaufsinfosätze zum Material

#78 – ME1W – Liste Einkaufsinfosätze zur Warengruppe

#79 – ME1P – Liste Einkaufsinfosätze zur Bestellpreisentwicklung

D.6 Einkaufsverhandlung-Blätter

#80 – ME1X – Einkaufverhandungsblatt – zum Lieferanten

#81 – ME1Y – Einkaufverhandungsblatt zum Material

D.7 Orderbuch

#82 – ME01 / ME02 / ME03 – Orderbuch anlegen / pflegen / anzeigen

#83 – ME0M – Listanzeige Orderbücher

#84 – ME05 – Orderbuch erzeugen

#85 – ME06 – Orderbuch analysieren

#86 – ME07 – Orderbuch löschen

D.8 Lieferantenstamm

#87 – MK01 / MK02 / MK03 – Lieferanten anlegen / ändern / anzeigen

#88 – ME61 – Lieferantenbeurteilung pflegen

#89 – ME62 – Lieferantenbeurteilung – anzeigen

#90 – ME63 – Lieferantenbeurteilung – automatisch neubewerten

#91 – ME64 – Lieferantenbeurteilungen vergleichen

#92 – ME6G – Lieferantenbeurteilung im Hintergrund durchführen

#93 – ME6F – Lieferantenbeurteilung drucken

#94 – ME65 – Hitliste Lieferantenbeurteilungen

D.9 Konditionen

#95 – MEK1 / MEK2 / MEK3 – Einkaufskonditionen anlegen / ändern / anzeigen

E. MM-Transaktionen zur Inventur

E.1 Inventurbeleg

#96 – MI01 / MI02 / MI03 – Inventurbeleg anlegen / ändern / anzeigen

#97 – MI11 – Inventurbeleg nachzählen

#98 – MI21 – Inventurbeleg drucken

E.2 Inventurzählung

#099 – MI04 – Inventurzählung erfassen

#100 – MI09 – Inventurzählung ohne Belegbezug erfassen

#101 – MI05 – Inverturzählung ändern

#102 – MI06 – Inverturzählung anzeigen

E.3 Inventurdifferenzen

#103 – MI07 – Inventurdifferenzen buchen

#104 – MI08 – Zählung / Differenzen

#105 – MI10 – Inventurdifferenzen ohne Belegbezug

#106 – MI20 – Inventurdifferenzenliste

E.4 Spezielle Inventurverfahren

#107 – MIS1 / MIS2 / MIS3 – Stichprobeninventur anlegen / ändern / anzeigen

#108 – MIBC – Cycle-Counting Kennzeichen setzen

#109 – MICN – Cycle-Counting-Inventurbeleg anlegen

E.5 Sonstiges zur Inventur

#110 – MI22 – Inventurbeleg zum Material

#111 – MI23 – Inventurdaten zum Material

#112 – MI24 – Inventurliste

#113 – MI12 – Änderungen zum Inventurbeleg

SAP SD-Transaktionen

1. SD-Transaktionen – Bereichsmenüs

VA00 – Auftrag

VC00 – Vertriebsunterstützung

VF00 – Faktura

VI00 – Frachtkosten

VL00 – Versand

VS00 – Stammdaten (Vertrieb)

VT00 – Transport

VX00 – Exportkontrolle

2. SD-Transaktionen – Kundenauftrag

Im folgenden alle wichtigen SD-Transaktionen zum SD-Kundenauftrag:

VA01 / VA02 / VA03 – Kundenauftrag anlegen / ändern / anzeigen

VA05 – Liste Aufträge

VA05N – Liste Aufträge

SDO1 – Aufträge im Zeitraum

VA06 – Kundenauftragsmonitor

VA14L – Zur Lieferung gesp. Verkaufsbelege

V.02 – Liste unvollständige Aufträge

SDD1 – Doppelte Verkaufsbelege im Zeitraum

V.15 – Anzeigen rückständige Aufträge

V.26 – Aufträge nach Objektstatus

MASS – Massenänderung (BUS2032 ist auszuwählen)

3. SD-Transaktionen – Aus- / Anlieferung

VL01N / VL02N / VL03N – Auslieferung zum Kd.auftrag anlegen / ändern / anzeigem

VL06 – Lieferungsmonitor

VL06O – Auslieferungsmonitor

VL06I – Anlieferungsmonitor

VL09 – Storno Warenausgang zum Lieferschein

VL10A – Versandfällige Kundenaufträge

VL10B – Versandfällige Bestellungen

VL22N – Änderungsbelege Lieferung anzeigen

VL31N / VL32N / VL33N – Anlieferung anlegen / ändern / anzeigem

VL34 – Arbeitsvorrat Anlieferungen

VLPOD – LEB – Auslieferung ändern (LEB = Lieferempfangsbestätigung)

VLPODA – LEB – Auslieferung anzeigen

VLSP – Nachträglicher Auslieferungssplit

VL_COMPLETE – Abschließen von Lieferungen (Relevant für verteilte Lieferungen)

VL71 – Nachrichten aus Auslieferungen

V_UC – Unvollständige Vertriebsbelege (Auslieferung)

4. SD-Transaktionen – Faktura

VF01 / VF02 / VF03 – Anlegen / Ändern / Anzeigen Faktura

VF04 – Fakturavorrat bearbeiten

VF05 – Liste Fakturen

VF07 – Anzeigen Faktura aus Archiv

VF11 – Stornieren Faktura

VF21 – Anlegen Rechnungsliste

VF22 – Ändern Rechnungsliste

VF23 – Anzeigen Rechnungsliste

VF24 – Rechnungslistenvorrat bearbeiten

VF25 – Liste Rechnungslisten

VF26 – Stornieren Rechnungsliste

VF27 – Anzeigen Rechnungsliste aus Archiv

VFX2 – Anzeigen gesperrte Fakturen

VFX3 – Liste gesperrte Fakturen

VF_VPRS – Verrechnungspreise aktualisieren

VF31 – Nachrichten aus Fakturen

5. SD-Transaktionen – Handling Unit (HU)

HUMO – HU-Monitor

HU02 – Anlegen und Ändern Handling Units

VL74 – Nachrichten aus Handling Units

HUOBD – Anzeigen von HUs zur Auslieferung

HUTRA – Anzeigen von HUs zum Transport

HUIBD – Handling Units zur Anlieferung

6. SD-Transaktionen – LE-Transport

VT01N / VT02N / VT03N – Anlegen / Ändern / Anzeigen Transport

VT04 –  Transport im Sammellauf anlegen

VT07 – Sammellauf Batch

VT06 – Transporte selektieren: Disposition

VT20 – Overall Shipment Process Monitor

VT19 – Shipment Tendering Status Monitor

VT70 – Nachrichten zu Transport

7. SD-Transaktionen – Kunde

VD01 / VD02 / VD03 – Anlegen / Ändern / Anzeigen Debitor (Vertrieb)

XD01 / XD02 / XD03 – Anlegen / Ändern / Anzeigen Debitor (Zentral, d.h. inkl. BuKr-Daten)

VD05 – Sperren Debitor (Vertrieb)

VD06 – Löschvormerk. Debitor (Vertrieb)

VD04 – Änderungen Debitor (Vertrieb)

XD04 – Änderungen Debitor (Zentral)

OV51 – Änderungsanzeige Debitor

XD99 – Massenpflege Kundenstamm

8. SD-Transaktionen – Material

MM01 / MM02 / MM03 – Material anlegen / ändern / anzeigen

MM04 – Änderungsbelege Material anzeigen

MM06 – Material zum Löschen vormerken

MM17 – Massenpflege Materialstamm

Die korrespondierenden IS-Retailtransaktionen sind:

MM41 / MM42 / MM43  – Artikel anlegen / ändern / anzeigen

MM44 – Änderungsbelege  anzeigen

MM46 – Massenpflege Artikelstamm Retail

9. SD-Transaktionen – Stücklisten

CS01 / CS02 / CS03 – Anlegen / Ändern / Anzeigen Materialstückliste

10. SD-Transaktionen – Preiskonditionen

VK11 / VK12 / VK13 – Anlegen / Ändern / Anzeigen Kondition

11. SD-Transaktionen – Nachrichten

VV11 / VV12 / VV13 – Anlegen / Ändern / Anzeigen Nachricht: Kundenauftrag

VV21 / VV22 / VV23 – Anlegen / Ändern / Anzeigen Nachricht: Lieferung

VV61 / VV62 / VV63 – Anlegen / Ändern / Anzeigen Nachricht: Handling Units

VV71 / VV72 / VV73 – Anlegen / Ändern / Anzeigen Nachricht: Transport

VV31 / VV32 / VV33 – Anlegen / Ändern / Anzeigen Nachricht: Faktura

12. SD-Transaktionen – Produktvorschlag

VA51 / VA52 / VA53 – Positionsvorschlag anlegen / ändern / anzeigen

VA55 – Liste Positionsvorschläge

SDPV – Produktvorschlag generieren

13. SD-Transaktionen – Materialfindung

VB11 / VB12 / VB13 – Anlegen / Ändern / Anzeigen  Materialsubstitution

14. SD-Transaktionen – Kunden-Material-Info

VD51 / VD52 / VD53 – Anlage / Pflege / Anzeigen Kunden-Material-Info

VD59 – Liste Kunden-Material-Info

15. SD-Transaktionen – Routen

0VTC – Routendefinition

0VRF – Definition Routenfindung

VL51 / VL52 / VL53 – Routenfahrplan anlegen / ändern / anzeigen

16. SD-Transaktionen – Bestandsführung / Verfügbarkeit

MB51 – Materialbelegliste

MBSM – Stornierte Materialbelege anzeigen

MMBE – Bestandsübersicht

MB52 – Lagerbestandsliste

MB5B – Bestände zum Buchungsdatum

MD04 – Anzeigen Bestands-/Bedarfssituation

CO09 – Verfügbarkeitsübersicht

17. SD-Transaktionen – Sonstige Transaktionen

VOFM – Konfiguration Bedingungen, Formeln

NACE – Übergreifende Nachrichtensteuerung

OBB8 – Pflege Zahlungsbedingungen

OVSG – Pflege Incoterms

OVLH – Routen

Top Tabellen – Liste zur Haupt – Buchhaltungs in SAP FI-GL

Stammdaten

TabelleTabellen – NameTabelle in S/4 und weitere Bemerkungen
SKA1Sachkontenstamm (Kontenplan)Feld XSPEB zum Buchen gesperrtes Sachkonto. S/4: Neues Feld „Art eines Sachkontos“ (GLACCOUNT_TYPE) für die Kostenarten-Definition. In der Logischen Datenbank BRF GLU3 SDF.
SKATSachkontenstamm (Kontenplan: Bezeichnung)
SKB1Sachkontenstamm (Buchungskreis)Feld XSPEB zum Buchen gesperrtes Sachkonto. In der Logischen Datenbank BRF GLU3 SDF.

Bewegungsdaten

TabelleTabellen – NameTabelle in S/4 und weitere Bemerkungen
BKPFBelegkopf für BuchhaltungIn der Logischen Datenbank BMM BRF BRM DDF KDF SDF.
BSASBuchhaltung: Sekundärindex für Sachkonten (ausgegl. Posten)
BSEGBelegsegment BuchhaltungIn der Logischen Datenbank BMM BRF BRM DDF KDF SDF.
BSETBelegsegment SteuerdatenIn der Logischen Datenbank BRF BRM.
BSIMSekundärindex Belege zum Material
BSISBuchhaltung: Sekundärindex für SachkontenFür offene Posten Migration Sachkonten. In der Logischen Datenbank SDF.
GLT0Sachkontenstamm VerkehrszahlenIn der Logischen Datenbank GLG.
VBKPFBelegkopf Belegvorerfassung
VBSEGSBelegsegment Belegvorerfassung – Datenbank für Sachkonten

Zusätzliche Tabellen für Bewegungsdaten im neuen Hauptbuch

TabelleTabellen – NameTabelle in S/4 und weitere Bemerkungen
BSEG_ADDErfassungssicht Buchhaltungsbeleg für zusätzliche LedgerWenn der zu buchende Beleg für das führende Ledger nicht relevant ist.
FAGLFLEXAHauptbuch: Einzelposten
FAGLFLEXPHauptbuch: Plan-Einzelposten
FAGLFLEXTHauptbuch: Summen

Neue Finanz – Tabellen in S/4 für die Bewegungsdaten

TabelleTabellen – NameTabelle in S/4 und weitere Bemerkungen
ACDOCAUniversal Journal Entry Line Items
ACDOCCConsolidation Journal
ACDOCPPlan Data Line Items

Steuern

TabelleTabellen – NameTabelle in S/4 und weitere Bemerkungen
T007ASteuerschlüssel
T007BSteuerabwicklung in der Buchhaltung
T007SBezeichnung der Steuerkennzeichen
T007VZu transportierende Steuerkennzeichen
T030KKontenfindung Steuerkonten
T059AQuellensteuerklassen für Kreditoren
T059BQuellensteuerklassen für Kreditoren: Bezeichnungen
T059CQuellensteuerklassen Kreditoren pro Quellensteuertyp
T059EEinkunftsarten
T059FFormeln für die Quellensteuerberechnung
T059GEinkunftsarten: Bezeichnungen
T059KQuellensteuerkennzeichen und Vorgangsschlüssel
T059PQuellensteuer Typen
T059ZQuellensteuerkennzeichen (erweiterte Funktionalität)

Periodische Arbeiten

TabelleTabellen – NameTabelle in S/4 und weitere Bemerkungen
T001BErlaubte BuchungsperiodenMit Transaktion OB52 pflegen.

Unternehmensstruktur Teil des Customizings.   Um in den IMG Customizing Eintrag zu gelangen in Transaktion SM30 den Tabellen-Namen eingeben, auf ‚Customizing‘ und anschliessend auf ‚Ohne Projektangabe weiter“ klicken.

TabelleTabellen – NameTabelle in S/4 und weitere Bemerkungen
FAGL_SEGMStammdaten für Segmente
FM01Finanzkreise
T001BuchungskreiseMit Transaktion OBY6 pflegen.
T004Verzeichnis der Kontenpläne
T014Kreditkontrollbereiche
T880Gesellschaftsdaten (für KONS-Ledger)
T881Ledger-Stamm
TFKBFunktionsbereiche
TGSBGeschäftsbereiche
TGSBKGeschäftsbereiche für die Konsolidierung
TKA02KostenrechnungskreisfindungZuordnung Buchungskreis zum Kostenrechnungskreis.

Customizing – Tabellen    Um in den IMG Customizing Eintrag zu gelangen in Transaktion SM30 den Tabellen-Namen eingeben, auf ‚Customizing‘ und anschliessend auf ‚Ohne Projektangabe weiter“ klicken.

TabelleTabellen – NameTabelle in S/4 und weitere Bemerkungen
NRIVNummernkreisintervalleMit Transaktion SNUM pflegen. Für die FI-Belege ist der Objektname = ‚RF_Beleg‘, Wert Unterobjekt ist der Buchungskreis. Nummernintervalle direkt über die Transaktion FBN1 pflegen.
T003Belegarten für das FinanzwesenIn Tabelle T003 ist die Nummer des Nummernkreises zu sehen. Mit Transaktion OBA7 pflegen.
T077SKontogruppen Sachkonten
T077ZBezeichnung der Kontogruppen Tabelle T077S

SAP New G/L: Änderungen durch das neue Hauptbuch


Um auf SAP S/4HANA migrieren zu können, müssen Unternehmen das neue Hauptbuch von SAP einführen. Das SAP New General Ledger (New GL) wurde entwickelt, um die gestiegenen Anforderungen und komplexer werdende Reporting-Aufgaben zu erfüllen. Im Vergleich zum klassischen Hauptbuch bietet das New GL verschiedene neue Funktionalitäten und Verbesserungen. Einige Komponenten des klassischen Hauptbuchs (FI-Classic, UKV-Ledger, Abstimm-Ledger, EC-PCA, Special-Ledger, Konsolidierungs-Ledger) werden im New GL zusammengefasst. Die ursprüngliche Summentabelle GLT0 war nicht für die neuen Anforderungen ausgelegt und musste daher der neuen Summentabelle FAGLFLEXT (siehe unten) weichen.

Der Einführung des neuen Hauptbuchs nähern sich Unternehmen am besten mit einer gründlichen Analyse der Ausgangssituation. Dabei sind folgende Fragestellungen relevant:

  • Wird die klassische Profitcenter-Rechnung genutzt?
  • Wird das Umsatzkostenverfahren verwendet?
  • Werden die speziellen Ledger genutzt? Ist bereits eine Belegaufteilung im Special-Ledger im Einsatz?
  • Sind andere ERP-Module oder Business-Suite-Module (z. B. HCM) von SAP im Einsatz?
  • Wie werden die Schnittstellen zu externen Systeme behandelt? Gibt es eine Möglichkeit, die Schnittstellen anzupassen?
  • Wie wird die Konsolidierung genutzt? Wie erfolgt die Übernahme der Daten?
  • Wie ist die Offene-Posten-Steuerung von Sachkonten gestaltet?
  • Wie viele Belege sind im Migrationszeitraum vorhanden?
  • Wie viele Buchungskreise und buchungskreisübergreifende Verrechnungen existieren?
  • Gibt es unterschiedliche Geschäftsjahresvarianten?
  • Gibt es zusätzliche Währungen in den speziellen Ledgern?
  • Werden parallele Bewertungen durchgeführt?

Einheitlicher Datentopf und neue Summentabelle: die Architektur des New GL

Das SAP New GL verfolgt den Ansatz, die bisherigen Insellösungen zusammenzufassen, sodass die Nutzung von separaten Komponenten nicht mehr erforderlich ist. Einige zuvor eigenständige Datentöpfe (UKV-Ledger, Profitcenter, Konsolidierungsvorbereitung, Abstimm-Ledger) fallen weg und werden in einen einheitlichen Datentopf überführt.

Im SAP New General Ledger fallen einige Datentöpfe weg, die zuvor im klassischen Hauptbuch eigenständig waren.

Im neuen Hauptbuch führt SAP die Summentabelle FAGLFLEXT ein, wodurch die Summentabellen GLT0, EC-PCA, Konsolidierungsvorbereitung, FI-SL und UKV-Ledger obsolet werden. Das externe Rechnungswesen wird zusammengefasst. Ebenfalls neu ist die Einzelpostentabelle FAGLFLEXA. Die BSEG-/BKPF-Tabellen bleiben als Erfassungssicht erhalten. Das New GL bietet eine Echtzeitintegration zu CO.

Die neue Summentabelle FAGLFLEXT spiegelt die Mehrdimensionalität des neuen Hauptbuchs wider. Alte Datentöpfe leitet SAP in die neue Tabellenstruktur über. Zudem umfasst die Tabelle zusätzliche Felder wie Kostenart, Kostenstelle, Profitcenter, Funktionsbereich und Segment. Mit der neuen Summentabelle sind verschiedene Vorteile verbunden. Es ist jetzt möglich, direkt aus dem Hauptbuch Analysen auf Profitcenter-Ebene zu tätigen, ohne eine Abstimmung zwischen Haupt- und Nebenbuch durchführen zu müssen. Dadurch lassen sich Forderungen und Verbindlichkeiten in Echtzeit auf die einzelnen Profitcenter verteilen.

Mit Einführung der neuen Summentabelle FAGLFLEXT werden einige andere Tabellen obsolet.

Die Belegaufteilung schafft die Möglichkeit, einen Beleg bereits beim Buchen auf unterschiedliche Profitcenter zu verteilen und verschiedene Auswertungen durchzuführen. Als Prämisse gilt dabei, dass der operative Prozess durch die Belegaufteilung nicht gestört werden darf. Der Datenfluss beim Buchen einer Rechnung erfolgt im SAP New General Ledger analog zum klassischen Hauptbuch.

Parallele Konten oder parallele Ledger: Bilanzierungsmöglichkeiten im neuen Hauptbuch

Das neue Hauptbuch bietet die Möglichkeit, eine parallele Rechnungslegung über parallele Konten oder über parallele Ledger abzubilden. Das Standard-Reporting steht für beide Lösungen weiterhin zur Verfügung. In der Regel werden Präfixe für die jeweiligen Konten gestellt: 0 für die gemeinsamen Konten, 1 für HGB und lokale Konten sowie 2 für die IFRS-Konten. Die neuen Bilanzierungsmöglichkeiten lassen sich einfach implementieren, sind leicht verständlich, durchgängig und prüfsicher. Allerdings gehen mit der neuen Struktur auch mehrere Wertansätze im Hauptbuch und eine erhöhte Anzahl von Konten einher.

Der geeignete Lösungsansatz hängt von der individuellen Situation des Unternehmens ab. Sollte beispielsweise die Anzahl der Sachkonten aufgrund von zusätzlichen Konten keine realistische Option mehr sein und die parallele Rechnungslegung viele Bewertungsunterschiede aufweisen, ist die Ledger-Lösung im neuen Hauptbuch durchaus empfehlenswert. Soll die Kontenlösung beibehalten werden, entfällt der Vorab-Umstieg auf das SAP New GL, da während der SAP S/4HANA Conversion die neuen Funktionalitäten (neue Anlagenbuchhaltung und neues Hauptbuch) direkt implementiert werden können. Mit Blick auf SAP S/4HANA gilt, dass Ledger- und Kontenlösung gleichwertig sind.

Ledger-Lösung sorgt für Flexibilität

Bei den parallelen Ledgern gibt es ein führendes und nicht-führende Ledger. Damit lassen sich unterschiedliche Rechnungsvorschiften darstellen. SAP empfiehlt, das führende Ledger nach dem Konzernstandard und die parallelen Ledger nach lokalen Standards zu konfigurieren. Mit dem Konzept der parallelen Ledger sind verschiedene Vorteile verbunden:

  • Es gibt keine erhöhte Anzahl von Konten.
  • Für jede Rechnungslegung gibt es ein vollständiges, separates Hauptbuch.
  • Das Standard-Reporting ist verfügbar.
  • Unterschiedliche Geschäftsjahresvarianten können abgebildet werden.

Mit dem führenden und den nicht-führenden Ledgern lassen sich unterschiedliche Rechnungsvorschriften darstellen.

Die Ledger-Lösung ermöglicht eine beliebige Anzahl von Büchern und einfache kundenspezifische Erweiterungen. Sie stellt Abschlussarbeiten und das Standard-Reporting für alle Ledger sicher und schafft einheitliche Oberflächen. Außerdem decken Unternehmen damit internationale Anforderungen ab und kommen den gültigen Transparenzbestimmungen nach. Der Fast Close macht weniger Doppelbearbeitungen und Abstimmungen erforderlich.

Die Belegaufteilung wiederum spielt ihre Stärken bei der Abdeckung branchenspezifischer Anforderungen aus. Segmente können als neue Organisationseinheit eingeführt werden. Das eignet sich immer dann, wenn die Profitcenter-Struktur nicht die Struktur der Segment-Berichterstattung darstellt. Weitere Vorteile sind die ausgeglichene Bilanzen auf Merkmalen, der Fast Close und nahezu keine Datenredundanzen.

Aktiver vs. passiver Belegsplit

In einem Fortschreibungsszenario ist festgelegt, welche Felder bei einer Buchung aus anderen Anwendungskomponenten in den Ledgern des Hauptbuchs fortgeschrieben werden. Mit Blick auf die SAP S/4HANA-Umstellung ist es zu empfehlen, im General Ledger Migration Cockpit alle benötigten Szenarien anzulegen und mit Dummy-Werten zu pflegen, damit sie für eine spätere Nutzung vorbereitet sind. Es lassen sich keine eigenen Szenarien definieren, sondern nur von SAP ausgelieferte Szenarien im Customizing festlegen.

Typische Merkmale für eine Belegaufteilung sind Geschäftsbereich, Profitcenter und Segment. Es lassen sich zwei Verfahren unterscheiden: der aktive und der passive Belegsplit. Beim aktiven Belegsplit wird das Regelwerk im Customizing hinterlegt und konfiguriert. Beim passiven Belegsplit stellt das System einen Bezug zu den bestehenden Kontierungen her. Diese bilden die Grundlage für die aufzuteilenden Belegpositionen.

Die Belegaufteilung gilt nur für Belege, die eindeutig einem Geschäftsprozess zugeordnet werden können. Es handelt sich um ein automatisches Verfahren. Die Ableitung erfolgt in der Regel über die Segmentzuordnung in den Profitcenter-Stammdaten. Wird kein Profitcenter verwendet, lassen sich die Segmente zum Beispiel aus bestimmten Stammdatenfeldern ableiten.

Vereinfacht dargestellt, durchläuft die Belegaufteilung vier Phasen: Zunächst werden die Einstellungen im Customizing interpretiert, dann folgen die passive Belegaufteilung (nicht im Customizing einstellbar), die aktive Belegaufteilung und die Saldo-Null-Stellung (beide im Customizing einstellbar). Weitere Details zu den einzelnen Phasen finden Sie hier. Es ist möglich, die Belegaufteilung nachträglich einzuführen, da nach der SAP S/4HANA Conversion neue Datenstrukturen zur Verfügung stehen, die für die Belegaufteilung genutzt werden können.

Periodenabschluss mit dem Fast Close

Das neue Hauptbuch unterstützt den Fast Close, um den Periodenabschluss zu beschleunigen. Durch die Online-CO-FI-Buchung entfallen der Abstimm-Ledger und damit die entsprechenden Nacharbeiten. Durch die Belegaufteilung ist keine Nachbelastung mehr erforderlich. Im Vergleich zu den Periodenabschlussaktivitäten sorgen die Online-Buchungen für eine deutliche Vereinfachung. Es gibt kaum Datenredundanzen, wodurch die Abschlussaktivitäten weniger werden.

Zudem wird der Aufwand für Abstimmarbeiten geringer: Es gibt kein Abstimm-Ledger mehr, UKV-Ledger und Konsolidierungsvorbereitungs-Ledger sind integriert. Der Fast Close sorgt für eine Echtzeitintegration aus dem Controlling in das Finanzwesen. Eine Aufwandsbuchung im Finanzwesen löst die Belastung eine FI-Kontos als Systemaktivität aus. Daraufhin wird auf der Controlling-Seite ein CO-Objekt, zum Beispiel eine Kostenstelle, belastet. Die Umbuchung auf eine andere Kostenstelle im Controlling veranlasst wiederum eine Systemaktivität im ERP-System: Die Abstimmbuchung im FI pro CO-Beleg erfolgt in Echtzeit, das Abstimm-Ledger fällt weg. Alle diese Funktionalitäten stehen Ihnen mit dem Umstieg auf SAP S/4HANA direkt zur Verfügung.

Geringere Zahl an manuellen Aktivitäten

Vergleicht man einen Kreditorenprozess im klassischen und im neuen Hauptbuch, wird deutlich, welche Vorteile der Fast Close im SAP New General Ledger bringt. Im klassischen Hauptbuch wurde zunächst die Kreditorenrechnung gebucht, dann erfolgte das maschinelle Zahlen. Daraufhin waren verschiedene Monatsabschlussarbeiten erforderlich: das Durchführen der Nachbelastungsbilanz, das Verteilen von Verbindlichkeiten und Steuern auf operative Kontierungen, das Durchführen der „Nachbelastung GuV“ und das Verteilen von Skonto und Kursdifferenzen auf operative Kontierungen.

Am Beispiel des Kreditorenprozesses lassen sich die Vorteile des Fast Close aufzeigen.

Im SAP New General Ledger hingegen geht mit dem Buchen der Kreditorenrechnung die automatische Aufteilung der Verbindlichkeiten und Steuern einher. Auch das Aufteilen der Steuerrückrechnung geschieht nach dem maschinellen Zahlen mit Online-Verteilung der Nachlaufkosten (Skonto, Kursdifferenzen) automatisch. Das Ergebnis: Bei den Monatsabschlussarbeiten sind keine weiteren Aktivitäten erforderlich.

Fazit: New GL passt ideal zu SAP S/4HANA

Das neue Hauptbuch bringt einige neue Funktionalitäten mit. Dank seiner Mehrdimensionalität lassen sich Profitcenter, Konsolidierungsvorbereitung, GKV und UKV gemeinsam abbilden. Außerdem ist die Integration von Legal- und Management-Reporting möglich. Die parallelen Ledger ermöglichen eine parallele Bilanzierung nach unterschiedlichen Rechnungslegungsvorschriften. Mit dem Objekttyp Segment ist nicht nur eine Bilanz unterhalb des Buchungskreises möglich, sondern auch die Segment-Konsolidierung. Der Fast Close sorgt für die Echtzeit-Integration zwischen CO und FI. Bei der Belegaufteilung können die Bilanz unterhalb des Buchungskreises, Segment-Konsolidierung und Saldo null eingestellt werden. Kundeneigene Felder erhöhen die Flexibilität. Damit lässt sich das SAP New General Ledger um kundeneigene Kontierungen erweitern und Auswertungen nach eigenen Kriterien, zum Beispiel nach Regionen, sind möglich.

SAP hat ursprünglich die Funktionalitäten des neuen Hauptbuchs eingeführt, damit sie optimal zu SAP S/4HANA passen. Dort reduzieren sich die Datenmengen um ein Vielfaches, einzelne Bereiche können sich besser abstimmen. Technische Voraussetzungen für die Migration sind die Aktivierung der notwendigen Business Functions und die entsprechenden Enhancement Packages.

SAP MM Tabellen

Material Master Data

Tabellenname Kurzbeschreibung
MAKT Artikelkurztexte
MAPR Artikelindex für Prognose
MARA Allgemeine Materialdaten
MARC Betriebsdaten zum Artikel
MARD Lagerortdaten zum Artikel
MARM Mengeneinheiten zum Artikel
MBEW Artikelbewertung
MCHA Chargen
MCHB Chargenbestaende
MLAN Steuerklassifikation zum Artikel
MLGN Artikeldaten pro Lagernummer
MLGT Artikeldaten pro Lagertyp
MVER Artikelverbräuche
MVKE Verkaufsdaten zum Artikel

Einkauf

Tabellenname Kurzbeschreibung
AMPL Tabelle der zulässigen Herstellerteile
EBAN Bestellanforderung
EBKN Bestellanforderungs-Kontierung
EINA Einkaufsinfosatz – allgemeine Daten
EINE Einkaufsinfosatz – Einkaufsorganisationsdaten
EKKO Einkaufsbelegkopf
EKAN Lieferantenanschrift Einkaufsbeleg
EKBE Historie zum Einkaufsbeleg
EKKN Kontierung im Einkaufsbeleg
EKBZ Historie zum Einkaufsbeleg – Bezugsnebenkosten
EKES Bestellbestätigungen
EKET Lieferplaneinteilungen
EKPO Einkaufsbelegposition
EORD Einkaufs-Orderbuch
T024 Einkaufsgruppen

Bestandsführung

Tabellenname Kurzbeschreibung
CHVW Tabelle CHVW für Chargenverwendungsnachweis
IKPF Belegkopf Inventurbeleg
ISEG Positionen des Inventurbeleges
MARI Kurzbeleg Artikelbewegung
MKPF Belegkopf Artikelbeleg
MMIM_REP_PRINT Druckeinstellungen Reporting MM-IM
MSEG Belegsegment Artikel
RESB Reservierung/Sekundärbedarf
RKPF Belegkopf Reservierung
T156 Bewegungsart
T156M Buchungsstring Menge
T156SY Bewegungsart Mengen/Wertbuchung: Systemtabelle; ab Rel. 4.6A
T156T Bewegungsart Text
T156W Buchungsstring Werte

Rechnungsprüfung

Tabellenname Kurzbeschreibung
BSIM Sekundärindex Belege zum Artikel
RBCO Belegposition Eingangsrechnung Kontierung
RBDIFFKO Rechnungsprüfung – Konditionen
RBDRSEG Reprü-Batch – Rechnungsbelegpositionen
RBEX Persistente Kennzahlen Kopf und Position
RBKP Belegkopf Eingangsrechnung
RBKP_BLOCKED Logistik-Rechnungsprüfung: Gesperrte Rechnungen
RBKP_V Generierte Tabelle zu einem View
RBKPB Rechnungsbelegkopf (Batch-Rechnungsprüfung)
RBTX Steuern Eingangsrechnung
RBWS Quellensteuerdaten Eingangsrechnung
RKWA Konsignationsentnahmen
RSEG Belegposition Eingangsrechnung
V_169P_MB View

SAP OData : spezifische Url Parameter

Folgende URL Parameter sind für OData Services von SAP im Standard vorgesehen.   

?sap-client=100     SAP Mandant mitgeben. Damit wird der OData Aufruf in entsprechenden Mandaten durchgeführt     

?sap-language=DE     Benutzersprache mitgeben. Damit werden die Übersetzungen aus dem DDIC in der angegebenen Sprache ermittelt     

?sap-ui-debug=true     Debugenabled Source Code liefern. Hilft dabei im Browser Apps zu debuggen     

?sap-ds-debug=true      Debugmodus mit eigener HTML-Seite     

?sap-ds-debug=download     Debug-HTML Download      

?sap-statistics=true     Performance-Statistiken im Header mitliefern 

SAP OData – Read Operation

Eine Read Operation in OData liefert immer genau einen Datensatz als Ergebnis. Die Read Operation erfordert, dass alle Schlüsselfelder der Entität vollständig übergeben werden und somit der gewünschte Datensatz eindeutig identifiziert werden kann.  Sobald eine Entity in der SEGW angelegt und aktiviert wird, entsteht in der Model Provider Class (_MPC) der entsprechende Type Eintrag. Der Return Parameter er_entity der ###_GET_ENTITY Methode wird damit typisiert. Die Implementierung der Methode auf Basis der Tabelle SFLIGHT könnte im ABAP wie folgt aussehen:



METHOD flightset_get_entity.
  DATA: ls_entity like er_entity.
  
* Auslesen der Schlüsselfelder
  io_tech_request_context->get_converted_keys(
    IMPORTING
      es_key_values = ls_entity 
  ).

* Ermitteln der Daten - Select aus der Tabelle mit den Schlüsselfeldern
  SELECT * FROM SFLIGHT INTO er_entity 
    WHERE carrid = ls_entity-carrid
      AND connid = ls_entity-connid
      AND fldate = ls_entity-fldate.

ENDMETHOD.

SAP PANKS – schnelle Hilfe bei Fehlermeldungen

Der klangvolle Namen PANKS steht für „Performance Assistant Note and KBAS Search“ und bietet die Möglichkeit bei Fehlermeldungen in der SAP GUI im SAP-oss und in der Knowledge Base im SAP Support Portal Lösungen zu finden.

Wie funktioniert PANKS?

Beim Auftreten einer Fehlermeldung bietet der Performance Assistant Hilfe

/wp-content/uploads/2014/11/pic1_596407.jpg

Rechts oben wird bei Erklärung der Fehlermeldung ein Button angezeigt:

/wp-content/uploads/2014/11/pic2_596441.jpg

Klicken Sie darauf und Sie erhalten SAP-Hinweise und KBAS-Einträge zu dem Fehlercode, der für Ihr SAP System relevant ist. Im Beispiel 3G 103:

/wp-content/uploads/2014/11/pic4_596443.jpg

SAP Financial Supply Chain Management

In das SAP Credit Management können Sie im Rahmen der Bonitätsprüfung Informationen von externen Auskunfteien importieren und diese dort verwenden, oder Sie entwickeln eigene Scorecards und Bewertungsverfahren. Mithilfe des SAP Credit Managements können Sie die Kreditlimits für Kunden zentral und länderübergreifend verwalten und Kreditprüfungen in Vertrieb, Logistik und Finanzwesen vornehmen. Durch die offene Architektur von SAP NetWeaver ist es möglich, externe Nicht-SAP-Systeme in die Kreditprüfung einzubeziehen und die Kreditlimits anhand eigener Vorgaben durch das System dynamisch anpassen zu lassen. Bei bestimmten Ereignissen(z.B. dem negativen Ergebnis einer Kreditprüfung) können Workflow-Prozesse angestoßen werden, die den zuständigen Sachbearbeiter auffordern, Maßnahmen zu ergreifen (z.B. den Kunden anzurufen,eine Anzahlung anzufordern oder auch den Kunden komplett für Lieferungen zu sperren).

SAP Electronic Bill Presentment and Payment

Mithilfe von SAP Electronic Bill Presentment and Payment ist es möglich, den Fakturierungsprozess zu rationalisieren. Durch SAP BillerDirect können Sie Geschäftspartnern elektronische Fakturen zum Download zur Verfügung stellen. Die Geschäftspartner können dannselbst ihr Konto verwalten und die Bezahlungen veranlassen.

SAP Collections and Dispute Management

SAP Collections and Dispute Management dient dazu, Klärungsfälle im Zusammenhang mit offenen Debitorenrechnungen frühzeitig zu erkennen und zu klären. Dabei ist es möglich, aus einem strittigen Beleg heraus einen Workflow zu starten, um Kollegen aus Vertrieb,Logistik und Finanzbuchhaltung einzubinden. Diese legen alle notwendigen Informationen zu einem Streitfall ab, den sie anschließend zur Bearbeitung weitergeben können.

Collections Management trägt zu folgenden Zwecken bei:

  • zur proaktiven Strukturierung, Klassifizierung und Minimierung
  • des Forderungsbestands
  • zur Dokumentation von Zahlungsversprechen
  • zum Anlegen von Klärungsfällen (integriert)
  • zur Minderung des Kreditlimits bei gebrochenen
  • Zahlungsversprechen

Dispute Management unterstützt in folgenden Fällen:

  • bei der Strukturierung und Bearbeitung von Kundenreklamationen
  • bei der Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg
  • bei der Steigerung der Effizienz
  • bei der Minimierung der Außenstände