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SAP GUI-Transaktionen in Fiori starten

Bei meinem ersten Kontakt war ich noch begeistert von SAP-Fiori und dachte mir, endlich macht SAP einen Schritt in eine zeitmäßigere Oberfläche und verabschiedet sich von der „verstaubten“ SAP-GUI.

Jedoch vermisste ich die „gute alte“ Transaktionsleiste (oben links), welche ich in der SAP GUI sehr praktisch fand, um schnell eine Transaktion zu starten.
Ich fand mit der Zeit heraus, dass man sich in Fiori auch die Transaktionsleiste einblenden lass kann – seit dem hat sich mein Umgang mit SAP-Fiori enorm erleichtert.

Notwendige Schritte:

Wir starten eine „gerenderte Transaktion“ als Fiori-App. Als gerenderte Transaktion bezeichnen wir die alten Transaktionen, welche schon in SAP GUI vorhanden waren, und im Browser „Fiori-like“ dargestellt werden.
Hier gibt es eine ganze Menge von Apps:

  • MIRO
  • ME23n

Wir suchen also eine App z.B. „Eingangsrechnung anlegen“

Im Menü wählen wir dann: Mehr –> GUI-Aktionen und -Einstellungen –> Einstellungen

Wenn im Kopfbereich „OK-Code-Feld anzeigen“ aktiviert ist, wird in „gerenderten GUI-Transaktionen“ in Fiori auch die Transaktionsleiste angezeigt.

Somit wird die Transaktionsleiste wieder links oben angezeigt:

Bonus: Damit ich auch die Schlüssel in Dropdown-Felder sehe, aktivere ich hier auch die 2 Optionen unter Dropdown-Liste.

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Liste mit nützlichen SAP-Fiori TCodes

Dies ist eine Liste von Transaktionen, die ich in Bezug auf SAP-Fiori sehr nützlich finde.

/UI2/CACHERegistrier-Service für UI2-Cache-Use
/UI2/CACHE_DELCache-Einträge löschen
/UI2/CHIPCHIP-Registrierung
/UI2/CUSTCustomizing für UI-Technologien
/UI2/FLCSAP Fiori Launchpad – Prüfungen
/UI2/FLIAFiori Launchpad: Absichtsanalyse
/UI2/FLPSAP Fiori Launchpad
/UI2/FLPD_CONFLaunchpad Designer (mandantenüberg.)
/UI2/FLPD_CUSTLaunchpad Designer (mandantenabh.)
/UI2/FLP_CONTCHECKFiori Launchpad – Inhaltsprüfungen
/UI2/FLP_INTENTCHECKFiori Launchpad – Absichtsprüfungen
/UI2/GW_ACTIVATEGateway – Aktivierung
/UI2/GW_APPS_LOGGateway – Anwendungsprotokoll
/UI2/GW_ERR_LOGGateway – Fehlerprotokoll
/UI2/GW_MAINT_SRVGateway – Serviceverwaltung
/UI2/GW_SYS_ALIASGateway – SAP-Systemalias verwalten
/UI2/NAVNavigationsobjekte registrieren
/UI2/NAVPROVNavigations-Provider definieren
/UI2/NWBCUI2 NWBC starten
/UI2/NWBC_CFG_CUSTNWBC-Konfiguration (Kunde)
/UI2/NWBC_CFG_P_CUSTNWBC-Konfig: Parameter def. (Kunde)
/UI2/NWBC_CFG_P_SAPNWBC-Konfig: Parameter defin. (SAP)
/UI2/NWBC_CFG_SAPNWBC-Konfiguration (SAP)
/UI2/PERS_DELPersonalisierungsservice bereinigen
/UI2/POWLPOWL-Registrierung für OData-Cons.
/UI2/SEMOBJSemantisches Objekt defin. – Kunde
/UI2/SEMOBJ_SAPSemantisches Objekt definieren – SAP

Tc: /UI2/FLP funktioniert nur vom Gateway-System aus.

SAP MM Tabellen

Material Master Data

Tabellenname Kurzbeschreibung
MAKT Artikelkurztexte
MAPR Artikelindex für Prognose
MARA Allgemeine Materialdaten
MARC Betriebsdaten zum Artikel
MARD Lagerortdaten zum Artikel
MARM Mengeneinheiten zum Artikel
MBEW Artikelbewertung
MCHA Chargen
MCHB Chargenbestaende
MLAN Steuerklassifikation zum Artikel
MLGN Artikeldaten pro Lagernummer
MLGT Artikeldaten pro Lagertyp
MVER Artikelverbräuche
MVKE Verkaufsdaten zum Artikel

Einkauf

Tabellenname Kurzbeschreibung
AMPL Tabelle der zulässigen Herstellerteile
EBAN Bestellanforderung
EBKN Bestellanforderungs-Kontierung
EINA Einkaufsinfosatz – allgemeine Daten
EINE Einkaufsinfosatz – Einkaufsorganisationsdaten
EKKO Einkaufsbelegkopf
EKAN Lieferantenanschrift Einkaufsbeleg
EKBE Historie zum Einkaufsbeleg
EKKN Kontierung im Einkaufsbeleg
EKBZ Historie zum Einkaufsbeleg – Bezugsnebenkosten
EKES Bestellbestätigungen
EKET Lieferplaneinteilungen
EKPO Einkaufsbelegposition
EORD Einkaufs-Orderbuch
T024 Einkaufsgruppen

Bestandsführung

Tabellenname Kurzbeschreibung
CHVW Tabelle CHVW für Chargenverwendungsnachweis
IKPF Belegkopf Inventurbeleg
ISEG Positionen des Inventurbeleges
MARI Kurzbeleg Artikelbewegung
MKPF Belegkopf Artikelbeleg
MMIM_REP_PRINT Druckeinstellungen Reporting MM-IM
MSEG Belegsegment Artikel
RESB Reservierung/Sekundärbedarf
RKPF Belegkopf Reservierung
T156 Bewegungsart
T156M Buchungsstring Menge
T156SY Bewegungsart Mengen/Wertbuchung: Systemtabelle; ab Rel. 4.6A
T156T Bewegungsart Text
T156W Buchungsstring Werte

Rechnungsprüfung

Tabellenname Kurzbeschreibung
BSIM Sekundärindex Belege zum Artikel
RBCO Belegposition Eingangsrechnung Kontierung
RBDIFFKO Rechnungsprüfung – Konditionen
RBDRSEG Reprü-Batch – Rechnungsbelegpositionen
RBEX Persistente Kennzahlen Kopf und Position
RBKP Belegkopf Eingangsrechnung
RBKP_BLOCKED Logistik-Rechnungsprüfung: Gesperrte Rechnungen
RBKP_V Generierte Tabelle zu einem View
RBKPB Rechnungsbelegkopf (Batch-Rechnungsprüfung)
RBTX Steuern Eingangsrechnung
RBWS Quellensteuerdaten Eingangsrechnung
RKWA Konsignationsentnahmen
RSEG Belegposition Eingangsrechnung
V_169P_MB View

SAP OData : spezifische Url Parameter

Folgende URL Parameter sind für OData Services von SAP im Standard vorgesehen.   

?sap-client=100     SAP Mandant mitgeben. Damit wird der OData Aufruf in entsprechenden Mandaten durchgeführt     

?sap-language=DE     Benutzersprache mitgeben. Damit werden die Übersetzungen aus dem DDIC in der angegebenen Sprache ermittelt     

?sap-ui-debug=true     Debugenabled Source Code liefern. Hilft dabei im Browser Apps zu debuggen     

?sap-ds-debug=true      Debugmodus mit eigener HTML-Seite     

?sap-ds-debug=download     Debug-HTML Download      

?sap-statistics=true     Performance-Statistiken im Header mitliefern 

SAP OData – Read Operation

Eine Read Operation in OData liefert immer genau einen Datensatz als Ergebnis. Die Read Operation erfordert, dass alle Schlüsselfelder der Entität vollständig übergeben werden und somit der gewünschte Datensatz eindeutig identifiziert werden kann.  Sobald eine Entity in der SEGW angelegt und aktiviert wird, entsteht in der Model Provider Class (_MPC) der entsprechende Type Eintrag. Der Return Parameter er_entity der ###_GET_ENTITY Methode wird damit typisiert. Die Implementierung der Methode auf Basis der Tabelle SFLIGHT könnte im ABAP wie folgt aussehen:



METHOD flightset_get_entity.
  DATA: ls_entity like er_entity.
  
* Auslesen der Schlüsselfelder
  io_tech_request_context->get_converted_keys(
    IMPORTING
      es_key_values = ls_entity 
  ).

* Ermitteln der Daten - Select aus der Tabelle mit den Schlüsselfeldern
  SELECT * FROM SFLIGHT INTO er_entity 
    WHERE carrid = ls_entity-carrid
      AND connid = ls_entity-connid
      AND fldate = ls_entity-fldate.

ENDMETHOD.

SAP PANKS – schnelle Hilfe bei Fehlermeldungen

Der klangvolle Namen PANKS steht für „Performance Assistant Note and KBAS Search“ und bietet die Möglichkeit bei Fehlermeldungen in der SAP GUI im SAP-oss und in der Knowledge Base im SAP Support Portal Lösungen zu finden.

Wie funktioniert PANKS?

Beim Auftreten einer Fehlermeldung bietet der Performance Assistant Hilfe

/wp-content/uploads/2014/11/pic1_596407.jpg

Rechts oben wird bei Erklärung der Fehlermeldung ein Button angezeigt:

/wp-content/uploads/2014/11/pic2_596441.jpg

Klicken Sie darauf und Sie erhalten SAP-Hinweise und KBAS-Einträge zu dem Fehlercode, der für Ihr SAP System relevant ist. Im Beispiel 3G 103:

/wp-content/uploads/2014/11/pic4_596443.jpg

SAP Financial Supply Chain Management

In das SAP Credit Management können Sie im Rahmen der Bonitätsprüfung Informationen von externen Auskunfteien importieren und diese dort verwenden, oder Sie entwickeln eigene Scorecards und Bewertungsverfahren. Mithilfe des SAP Credit Managements können Sie die Kreditlimits für Kunden zentral und länderübergreifend verwalten und Kreditprüfungen in Vertrieb, Logistik und Finanzwesen vornehmen. Durch die offene Architektur von SAP NetWeaver ist es möglich, externe Nicht-SAP-Systeme in die Kreditprüfung einzubeziehen und die Kreditlimits anhand eigener Vorgaben durch das System dynamisch anpassen zu lassen. Bei bestimmten Ereignissen(z.B. dem negativen Ergebnis einer Kreditprüfung) können Workflow-Prozesse angestoßen werden, die den zuständigen Sachbearbeiter auffordern, Maßnahmen zu ergreifen (z.B. den Kunden anzurufen,eine Anzahlung anzufordern oder auch den Kunden komplett für Lieferungen zu sperren).

SAP Electronic Bill Presentment and Payment

Mithilfe von SAP Electronic Bill Presentment and Payment ist es möglich, den Fakturierungsprozess zu rationalisieren. Durch SAP BillerDirect können Sie Geschäftspartnern elektronische Fakturen zum Download zur Verfügung stellen. Die Geschäftspartner können dannselbst ihr Konto verwalten und die Bezahlungen veranlassen.

SAP Collections and Dispute Management

SAP Collections and Dispute Management dient dazu, Klärungsfälle im Zusammenhang mit offenen Debitorenrechnungen frühzeitig zu erkennen und zu klären. Dabei ist es möglich, aus einem strittigen Beleg heraus einen Workflow zu starten, um Kollegen aus Vertrieb,Logistik und Finanzbuchhaltung einzubinden. Diese legen alle notwendigen Informationen zu einem Streitfall ab, den sie anschließend zur Bearbeitung weitergeben können.

Collections Management trägt zu folgenden Zwecken bei:

  • zur proaktiven Strukturierung, Klassifizierung und Minimierung
  • des Forderungsbestands
  • zur Dokumentation von Zahlungsversprechen
  • zum Anlegen von Klärungsfällen (integriert)
  • zur Minderung des Kreditlimits bei gebrochenen
  • Zahlungsversprechen

Dispute Management unterstützt in folgenden Fällen:

  • bei der Strukturierung und Bearbeitung von Kundenreklamationen
  • bei der Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg
  • bei der Steigerung der Effizienz
  • bei der Minimierung der Außenstände

SAP Ariba Discount Management

SAP Ariba Discount Management des Ariba Netzwerks von SAP bietet die Möglichkeit die Kreditorenbuchhaltung zum Profitcenter zu machen.
Dies wird durch verbessertes Management des DPO (days payable outstanding) Handlings erreicht werden.

In Zeiten einer Niedrigzinsphase, in welcher Zinsen von weit unter 1% gezahlt werden, können finanzielle Gewinne durch Ausnützen von dynamischen Rabatten durch frühzeitige Zahlungen erreicht werden.
In Hochzinsphaseen wiederrum, wird der Cash-Flow und die Profitabilität durch optimale Ausnützung der Zahlungsfristen erreicht.

Viele Lieferanten ziehen es vor, Rabatte für frühzeitige Zahlungen zu gewähren anstatt Forderungen durch Factoring oder andere vergleichbare Methoden abzutreten.

SAP Ariba bietet Möglichkeiten, mit Lieferanten zur Abwicklung von zusätzlichen Rabatten für frühzeitiges Zahlen, zu kommunizieren.

Vidoes zu SAP Ariba Discount Managment

Enhance cash flow and working capital position: You can expect approximately US$40 million of increased free cash flow for every $1 billion of spend extended 15 days.

https://www.ariba.com/-/media/aribacom/assets/pdf-assets/sap-ariba-discount-management-datasheet.pdf

Weitere Informationen:
https://www.ariba.com/de-de/solutions/solutions-overview/financial-supply-chain/dynamic-discounting-and-discount-management

Verbesserung im Sperrverhalten ab SAP S/4HANA 1608

Ab S/4HANA 1610 bietet SAP folgende Funktionen die die Verbuchung von Warenbewegungen beschleunigen und somit auch Sperreinträge reduzieren.

Keine Sperren für Materialien mit Standard- und GLD (gleitendem Durchschnittspreis)-Bewertung.
Mit SAP S/4HANA, On-Premise Edition 1610, wird keine exklusive Sperre für die Materialbewertung benötigt. Dies umfasst Materialien mit der Preiskontrolle „GLD“ und alle Sonderbestandsarten, da HANA eine „Insert-only Database“ ist.
Dies ermöglicht eine parallele Verarbeitung von Materialbewegungen.

Das neue MM-IM-Datenmodell (Bestandsführung) ermöglicht das Setzen von Sperren auf einer feingranulareren Ebene (ab S/4HANA OP1610 oder CE1608).
Ermöglicht wird das durch die Umstellung des alten „Key figure Modells“ auf das neue „Account Modell“.

Ein Beispiel:

Bisher wurden Sperren auf Ebene Material und Betrieb gesetzt. Im neuen „Account Modell“ kann die Sperre auf Ebene:

  • Material
  • Werk
  • Lagerort
  • Bestandsidentifikation
  • Sonderbestandskennzeichen

gesetzt werden.

Weiters wurden diverse Neuerungen in den Bereichen:

  • „Exceptional locking“ bei GLD-Preisbewertung
  • „Exceptional locking“ bei der Erstellung neuer Chargen (getrennte Bewertung)
  • „Späte Materialsperre“ (Late shared lock) für Betriebe, welche negative Mengen erlauben
  • Sperren auf Chargen nur wenn der Chargen-Stammdaten geändert werden
  • Optimierungen in On-the-Fly-Berechnungen

Links

https://blogs.sap.com/2019/01/09/abap-programming-model-for-sap-fioridraft-durable-locks-cds-view-objectmodel.lifecycle-annotation/

Das SAP Sperrkonzept (BC-CST-EQ) – 1709